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Samstag, 9. März 2013

Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand

Derek Landy - Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand







Loewe Verlag, 15. Februar 2011
OT: Skulduggery Pleasant

Inhaltszusammenfassung:
Stephanie ist 12 Jahre alt und eigentlich ein ganz normales Mädchen. Als ihr Onkel Gordon Edgley, seines Zeichens Schriftsteller, verstirbt wird sie zur allgemeinen Überraschung die Haupterbin seines nicht unbeträchtlichen Vermögens. Auf seiner Beerdigung lernt sie zum ersten Mal einen mysteriösen Mann namens Skulduggery Pleasant kennen. Was sie noch nicht weiß: eben jener “Mann” wird ihr in Kürze das Leben retten, als sie nach einem Unwetter alleine in der Villa ihres Onkels übernachten muss. Es stellt sich dabei heraus, dass Skulduggery ein Privatdetektiv ist – und ein Skelett. Er lässt Stephanie eintauchen in die Welt der Zauberer, in der sich sehr schnell herausstellt, dass Gordon mehr geschrieben hat als nur Fantasy-Bücher. Und dass er ermordet wurde. Das Gespann nimmt die Ermittlungen auf und schnell gerät es dabei in (Un-)Lebensgefahr.

Kritik:
“Skulduggery Pleasant” ist wieder einer dieser Romane, die ich im Normalfall wahrscheinlich dezent übersehen hätte – und das nicht nur auf Grund der Tatsache, dass es sich hierbei um einen Jugendroman handelt, für den der Verlag das Alter 12 – 15 Jahre empfiehlt. Viel mehr hätte ich vermutlich auf Grund des Covers und des irgendwie zwar ungewöhnlichen, aber zeitgleich auch ziemlich gewöhnlichen Hauptcharakters (und nicht zuletzt auch des seltsamen Titels” vorbei gegriffen. Nun, meine Freundin meint meinen Geschmack zu kennen (was ich nur schwer bestreiten könnte) und von daher war es nach ihrer dezenten Empfehlung (“Hier ist das Buch, lies es mal”) an der Zeit, Skulduggery Pleasant eine Chance zu geben.

Montag, 4. März 2013

Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

Howard L. Anderson – Albert, ein glorreiches Schnabeltier
OT: Albert of Adelaide. A story of Old Australia
Ullstein Verlag, 8.3.2012



Inhaltszusammenfassung:

Albert lebt im Zoo von Adelaide – und er ist nicht glücklich damit, tagtäglich begafft und ausgelacht zu werden. So entschließt er sich, nur mit einer leeren Limoflasche ausgerüstet, zur Flucht. Sein Ziel: das Alte Australien, wo die Tiere noch so sind, wie sie sein sollten. Was er dabei nicht ahnt: jenes Alte Australien wird von Rauhbeinen bewohnt, welche bereit sind, einem wehr- und arglosen Schnabeltier für ein paar Pence eine Kugel in den Rücken zu jagen. Zwar trifft Albert auf einige Kreaturen, welche durchaus zu Freunden werden, allerdings wird er auch bald zu einem der meistgesuchten Kriminellen in der Gegend…

Kritik:

Ich muss gestehen, dass die erste Leseprobe des Romans “Albert – Ein glorreiches Schnabeltier” mich überhaupt nicht überzeugen konnte, war das erste Kapitel schließlich ungemeinmelancholisch und versprach so überhaupt keinen humoristischen Mehrwert. Machmal muss man sich halt eines besseren belehren lassen.

Sonntag, 27. Januar 2013

Er ist wieder da

Timur Vermes - Er ist wieder da (2012)

erschienen im Eichborn Verlag



Inhaltszusammenfassung:

Berlin im Jahr 2011. Auf einer Wiese unweit des ehemaligen Führerbunkers erwacht ein Mann aus einer Art Ohnmacht. Sein Name: Adolf Hitler. Sein Job: Führer des Großdeutschen Reiches. Zumindest war er das einmal, denn wie jeder weiß sind diese Zeiten schon längst Geschichte – und eigentlich mit dem Tod eben jenes Mannes abgeschlossen. Was tut nun also ein arbeitsloser Führer? Richtig, er sucht sich einen neuen Job, in einem Metier welches für ihn optimaler nicht sein könnte. Er wird Fernseh-Demagoge. Oder wie ihn die anderen sehen: Fernseh-Comedian.

Kritik:

Zunächst einmal muss man dem Autoren Timur Vermes Respekt zollen. Für einen Deutschen, die ja bekanntlich nach wie vor ein nicht unbeträchtliches Schuldbewusstsein für diese dunklen Jahre unserer Geschichte mit sich herumtragen, ist es schon mutig, ein solches Buch zu schreiben. Die allgemeine Meinung hierzu ist ja oftmals immer noch, dass das nur “die anderen” dürfen.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Die zehn besten Tage meines Lebens

von Adena Halpern


Noch keine dreißig Jahre alt, wird Alex mit ihrem Pocket Beagle in L.A. überfahren. Überraschend findet sie sich im Siebten Himmel wieder. Dort gehören begehbare Schuhschränke genauso zum Alltag wie das bewegende Wiedersehen mit ihren verstorbenen Großeltern. Doch Schutzengel Deborah funkt dazwischen. Mit einem Aufsatz über die zehn besten Tage ihres Lebens muss Alex erst beweisen, dass sie den Siebten Himmel verdient hat und ihr Leben nicht nur mit der sinnlosen Jagd nach dem neuesten Designerfummel zugebracht hat. Aber trifft nicht genau das zu?

Wenn ich nicht ganz irre, habe ich dieses Buch von Abalone geschenkt bekommen. Aber da ich damals noch an 'Vom Winde verweht' knabberte und nicht der Typ bin, der mehrere Bücher gleichzeitig liest, hab ich es in mein Bücherregal gestellt. Neulich war mir dann nach leichter Kost, und so griff ich zu diesem Buch. Und wurde nicht enttäuscht. Der Roman ist flüssig geschrieben, so dass ein eifriger Leser vermutlich nur einen oder zwei Tage dafür braucht. Ich habe drei oder vier Tage gebraucht. Besonders gut hat mir der Humor gefallen und wie Alex auch sich selbst auf die Schippe nehmen kann. Allerdings gab es sogar eine Szene, die mich zu Tränen rührte, und das passiert mir eher selten bei Büchern. Das Ende war anders als erwartet und trotzdem gut. Alles in allem hat das Buch was von Popcorn-Kino. Flüssige und leichte Unterhaltung, an die man sich aber in ein paar Jahren nur nach genauem Nachdenken erinnert. Trotzdem ein wunderschönes Buch. An dieser Stelle nochmal meinen Dank an Abalönchen. :)

Es gibt 3 von 5 Bücherwürmern.

Sonntag, 17. Oktober 2010

In Wahrheit wird viel mehr gelogen


Von Kerstin Gier

Buchrückentext:
Carolin ist sechsundzwanzig - und ihre große Liebe gerade gestorben. Wirklich gestorben, nicht nur im übertragenen Sinn tot. In ihrer Trauer muss sie sich nun mit ihrem spießigen Exfreund um ein nicht gerade kleines Erbe streiten. Kein Wunder also, dass Caro sich das erste Mal in ihrem Leben betrinkt, zu einer Therapeutin geht und ein kleines Vermögen für Schuhe ausgibt. Und sich von Idioten umzingelt fühlt.
Zum Glück ist Carolin in ihren schwärzesten Stunden nicht allein, und ihre besorgte Familie und ein ausgestpfter Foxterrier mit dem Namen "Nummer zweihundertdreiundvierzig" helfen ihr bei einem Neuanfang...

Innebeschreibung:
Carolin spielt virtuos Mandoline, spricht sechs Fremdsprachen und kann im Kopf die Wurzel aus siebenhundertvierundachtzig ausrechnen. Aber als sie sich mit ihrem Exfreund um ein riesiges Erbe streiten muss, ist sie komplett überfordert. Verständlicherweise.
Denn sie ist noch keine dreißig und gerade Witwe geworden. Und das wirft wohl jedes noch so große Wunderkind aus der Bahn.
Zum Glück ist Caroline nicht allein, und eine illustre Gesellschaft steht ihr bei, unter anderem die schlechteste Therapeutin der Welt, ein Apotheker - und ein ausgestopfter Foxterrier mit dem Namen Nummer zweihundertdreiundvierzig.


Ich habe das Buch nur gekauft, weil es von Kerstin Gier ist und ich endlich mal einen Vergleich zu den Rubinrot Büchern haben wollte. Die Beschreibung war auch noch Klasse, also kam es mit nach Hause.

Was soll ich sagen?
Man freundet sich sofort mit der Hauptcharakter Carolin an und leidet und fühlt mit ihr mit, wie sie sich mit ihrem Exfreund und seiner Familie um ihr Erbe streiten muss, das ihr Mann hinterlassen hat.
Zumal Carolin noch nicht einmal wusste, dass ihr Kurt vermögend war.

Schön zu lesen sind die Rückblicke, die Carolin für ihre Therapeutin aufschreibt und man dadurch erfährt, wie sie mit Kurt zusammen gekommen ist und wie blöd seine Familie doch ist.

Das Buch ist herrlich flüssig geschrieben und man muss schon auf den ersten Seiten kichern.
Obwohl es eher von einer düsteren Geschichte handelt, bleibt es trotzdem durchgehend witzig, was durchaus an Carolins Art liegt.

Ein tolles Buch, das mich super unterhalten hat.
Ich verrate jetzt nicht mehr. Ihr müsst es euch schon selber zulegen, so wie ich mir nun weitere Bücher von Kerstin Gier zulegen werde.

Glatte 5 Bücherpunkte von mir


Freitag, 21. Mai 2010

Hummeldumm


von Tommy Jaud


Buchrückentext:

Ein Höllentrip zwischen Feldbett und Funkloch!



9 Trottel mit albernen Sonnenhüten.

271 gar nicht mal so wilde Tiere.

3877 Kilometer Schotterpiste im Minibus.

Und weit und breit kein Handynetz.



"Ich drückte meine Nase ans Busfenster und blickte hinaus ins weite Land. Die Namibier winkten uns und lachten.

Klar lachten sie, sie waren ja frei. Wir nicht. Wir waren die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit"



Ich habe gesagt, dass ich nie die 13,95 € für ein Taschenbuch ausgeben wollte (hab ich ja auch nicht), aber damit wäre mir ein geniales Buch entgangen.



Ein typische Tommy Jaud, bei dem man mehrmals irre kichert und vier Mal bin ich vor lachen in Tränen ausgebrochen.



Zum Inhalt: Matze Klein erlebt zusammen mit seiner Freundin Sina, zwei Wochen eine Namibia Gruppen Tour. Eingepfercht in einem Minivan und total bescheuerten Mitreisenden, erlebt er den Höllentrip seines Lebens und wer ist daran Schuld? Seine Freundin Sina natürlich.

Auszug aus dem Buch:

"Ich will es kurz machen: Schuld an allem war natürlich meine Freundin. Sie wollte schon immer nach Namibia. Sie fand, dass eine geführte Gruppenreise das Entspannendste für uns wäre. Ja..., es kann sein, dass ich in irgendeinem Telefonat zu ihr gesagt habe, sie solle einfach irgendwas buchen. Aber musste dieses irgendwas ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch ein Land sein, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet?"



Durch ein kleines Missgeschick macht sich Matze den Urlaub selber mies, denn er hat vergessen die Reservierungsgebühr für seine und Sinas neue Eigentumswohnung zu bezahlen, so das diese nicht für sie reserviert bleiben kann. In diese Wohnung wollten beide nach dem Urlaub einziehen und so beginnt dann die Irrfahrt durch Namibia. Matze immer bemüht das noch irgendwie zu regeln, was nicht einfach ist, mangelt es doch an Reiseadapter für die Steckdose, an aufgeladenen Handyakkus und an Telefone. Die chaotische Reisegruppe macht die Sache natürlich nicht leichter.



Das Buch macht richtig Laune und ein bischen Fremdschämen bekommt man gratis zum Bauchmuskelkater dazu. Ich würde gerne mehr zum Buch schreiben, aber man sollte es wirklich selbst lesen und wenn ich jetzt weiter schreibe, verrate ich zuviel von der Story.



Tolles Buch, 5 Bücherpunkte von mir ^^